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BgF zur neuen Entgeltordnung am Flughafen DUS
BgF zur neuen Entgeltordnung am Flughafen DUS An dieser Stelle finden Sie die Pressemitteilung der Bürger gegen Fluglärm zur neuen Entgeltordnung am Flughafen Düsseldorf. Entscheidend ist, dass entgegen allen vorherigen Versprechungen KEINE Verschärfung der Lärmzuschläge für die Nacht erfolgt ist.
 
 
 



BgF zur neuen Entgeltordnung am Flughafen DUS

Auf die Anfrage der Grünen antwortete die Landesregierung noch:



Die Umsetzung durch den Flughafen ist dürftig und beweist, dass der Airport nicht an einer wirksamen Vermeidung von Nachtflügen interessiert ist: Die Grundentgelte wurden leicht gesenkt:



Die versprochene und auch von der Fluglärmkommission geforderte stärkere Spreizung der Lärmzuschläge in der Nacht wurde nicht umgesetzt:



Dabei sind die plakativ hohen Zuschläge für die Lärmklassen 7+8 bloße Augenwischerei, weil Flugzeuge dieser Lärmklassen nachts nicht am Flughafen verkehren. Die häufigsten Lärmklassen 4+5 zahlen pro Passagier in der ersten Nachtstunde gerade mal einen Euro mehr, der Sprung nach 23 Uhr macht pro Passagier 70-80 Cents aus und nach Mitternacht kommt fast nichts mehr hinzu. Das ist ein (mieser) Witz.

Dazu Christoph Lange, Vorsitzender der Bürger gegen Fluglärm: „So erzeugt man keine Lenkungswirkung, die Airlines sehen den höheren Deckungsbeitrag eines längeren, letzten Umlaufs und lachen sich kaputt. Und die Landesregierung und die Behörden wollen die Nachtflugregeln, die weit laxer sind als z.B. in Frankfurt, nicht verschärfen, und dies alles nur, weil die erpresserische Behauptung im Raum steht, dass Flughafen und Airlines nächste Woche pleite seien, wenn es schärfere Regeln gäbe. In Frankfurt fliegt zwischen 23 und 5 Uhr kein einziges Flugzeug (auch Cargo nicht) ohne Erlaubnis der Luftaufsicht. Und? Nach großem Geschrei zeigt sich: Dem Flughafen geht es prima, Lufthansa Cargo macht Rekordgewinne. Verkehrsminister Hendrik Wüst ist am Zug und muss endlich die Gesundheitsgefahr eindämmen.“


DruckenDrucken | 18.11.2017, 12:19:00 | lehe